07.05.2018 | Neubau eines Entnahmebauwerkes und Neubau einer Vorbehandlungs- und Pumpstation am Dortmund-Ems-Kanal (DEK)

Das Wasserwerk Dörenthe wurde in den Jahren 1952 und 1953 errichtet. Aufgrund des Alters, der vorhandenen technischen Mängel und insbesondere wegen der eingeschränkten Förder- und Aufbereitungskapazität soll das Wasserwerk Dörenthe in den Jahren 2018 - 2021 komplett neu gebaut werden.

Das Wasserwerk Dörenthe wurde in den Jahren 1952 und 1953 errichtet. Aufgrund des Alters, der vorhandenen technischen Mängel und insbesondere wegen der eingeschränkten Förder- und Aufbereitungskapazität soll das Wasserwerk Dörenthe in den Jahren 2018 - 2021 komplett neu gebaut werden.

Der Neubau gliedert sich in drei Einzelbaumaßnahmen.

Mir der ersten Maßnahme, dem Entnahmebauwerk und der Vorbehandlungs- und Pumpstation, wurde Ende März 2018 in der Nähe des Hafens Ibbenbüren-Dörenthe begonnen.

Das Entnahmebauwerk aus Stahlbeton entnimmt zukünftig dem DEK Wasser, welches dann über eine ca. 70 m lange Transportleitung (Durchmesser 700 mm) im Freigefälle der Vorbehandlungs- und Pumpstation zufließt. Direkt außerhalb des Kanalquerschnittes erfolgt noch im Entnahmebauwerk ein erster Rückhalt von größerem Treibgut sowie Grobfeststoffen mittels ziehbarem Grobrechen. Danach werden durch eine Tauchwand zusätzlich Schwimmstoffe zurückgehalten.

In der anschließenden Vorbehandlungs- und Pumpstation erfolgt zunächst eine Vorreinigung des Kanalwassers (Abtrennung grober Partikel und Schwebstoffe) mittels zwei parallel durchflossener Band- und Umlaufrechen mit einer Maschenweite von 3,5 mm. Das anfallende Rechengut wird über ein Bandlaufwerk zu einer mobilen und abgeschlossenen Containeranlage transportiert und anschießend nach der Entwässerung fachgerecht entsorgt.

Das so vorgereinigte Kanalwasser wird noch innerhalb der Vorbehandlungs- und Pumpstation in zwei Vorlagebecken zwischengespeichert und von dort durch drei Druckerhöhungspumpen über eine ca. 500 m lange Transportleitung (Durchmesser 500 mm) zur noch zu bauenden neuen Wasseraufbereitungsanlage gefördert.

Das Entnahmebauwerk und die Vorbehandlungs- und Pumpstation sind für eine Durchsatzleitung von 600 m³ pro Stunde und 3,0 mio. m³ pro Jahr ausgelegt.

Die Baukosten werden sich auf ca. 2,5 Mio. EUR + USt. belaufen.

Mitte 2019 sollen das Entnahmebauwerk und die Vorbehandlungs- und Pumpstation fertiggestellt sein.

Planungsansicht (Computeranimation)

 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!